Dienstag, 8. März 2011

Lebenszeichen

Hallo liebe Ziegenfreunde,

zuerst möchten wir uns bei euch für die lange Funkstille entschuldigen. Aber jeder von euch der schon einmal in Afrika war, wird die Situation kennen: Wunsch und Wirklichkeit sind nicht zwingend deckungsgleich. Das heißt wir hatten schlichtweg Probleme ins Internet zu kommen, weil unsere Surfsticks keine Verbindung zustande gebracht haben.
Hier nun also Stück für Stück was seit unserer Ankunft geschah…
Nachdem wir uns entschieden hatten einen Tag länger in Entebbe zu bleiben, um mit Spannung die Ankunft unseres verschollenen Gepäcks zu erwarten, nutzten wir die Zeit für einige Termine in der Hauptstadt Kampala.
So besuchten wir den Joint Medical Store um über zukünftige Medikamentenlieferungen zu sprechen. Anschließend hatten wir uns mit der deutschen Journalistin Simone Schlindwein verabredet, die Interesse an einem Beitrag im Deutschlandfunk zeigte.
In der Zwischenzeit war auch der Flieger aus Addis Abeba gelandet, in dem wir unser Gepäck vermuteten. Gott sei Dank konnten wir unsere heißgeliebten Taschen nach weiteren vier Stunden endlich in Empfang nehmen. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren stiegen wir sofort in das von SAP gespendete Matatu (Kleinbus) und fuhren ans Projekt nach Kasese.
Geschlagene 7 Stunden und 4569 Schlaglöcher später erreichten wir mitten in der Nacht unser Ziel. Keiner von uns traute seinen Augen, als wir die neugebauten Gebäude sahen.
Gemeinsam mit unseren afrikanischen Freunden die Planung zu machen und sich um die Anträge zu kümmern ist das eine. Dann aber tatsächlich zu sehen, was in so kurzer Zeit Wirklichkeit werden kann das andere. So verbrachten vor allem die, die das Projekt von früher kannten, die ersten Minuten mit einem Klos im Hals.

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